Warum Barrierefreiheit mit Empathie beginnt
Viele Entwickler stürzen sich direkt in die technische Umsetzung – ARIA-Attribute, Kontrast-Checks – ohne zu verstehen, warum diese Maßnahmen wichtig sind. Das Ergebnis? Websites, die technisch korrekt aussehen, aber in der Praxis nicht funktionieren.
Der wahre Schlüssel liegt im Verständnis der Menschen, für die du entwickelst. Wie navigiert eine blinde Person durch deine Website? Welche Herausforderungen entstehen ohne Maus? Wie wirken sich kognitive Einschränkungen auf die Nutzung aus?
Wenn du diese Perspektiven verstehst, ergibt plötzlich alles Sinn: Warum Alternativtexte unverzichtbar sind, warum Tastaturnavigation funktionieren muss, warum Farbkontraste keine Design-Nebensache sind.
Was du konkret tun solltest
Bevor du mit der Implementierung beginnst: Investiere Zeit in das Grundverständnis. Lies dich in Einschränkungen und digitale Barrieren ein. Nur so entwickelst du Lösungen, die wirklich helfen – statt blindlings Standards umzusetzen.
Barrierefreiheit beginnt mit Empathie. Alles andere folgt daraus.





